VESA

Die Video Electronics Standards Association (VESA) ist eine Organisation, in der sich rund 200+ Mitgliedsfirmen (Stand: Juli 2013) zusammengeschlossen haben, um damit einheitliche Spezifikationen von Videostandards speziell für den Bereich der Computergrafik zu erstellen. Sie zählt zu einer der größten industriellen Standardisierungsorganisationen.
Bekannt wurde die VESA vor allem durch Spezifikationen für die VESA BIOS Extension und durch Definition des VESA Local Bus (VLB) für IBM-PC-kompatible Rechner. Mit DPMS, Video Input Port (VIP) und DFP-Techniken ergaben sich weitere Betätigungsfelder für die VESA. Weiterhin hat die VESA durch Definition der sogenannten VESA-Modi für die Timings der Bildschirm-Steuersignale und der damit verbundenen General Timing Formula (GTF) auch heute noch große Bedeutung für die Standardisierung von Teilen der Computertechnik. Des Weiteren wurde der DDC (Display Data Channel)-Standard und die daran geknüpfte Extended Display Identification Data (EDID)-Spezifikation von VESA festgeschrieben. Bei der Standardisierung der DVI-D- und DVI-I-Verbindungstechniken für digitale Videodaten wurde ebenso mitgewirkt. Auch neuere Standards wie HDTV werden absehbar von der VESA mitbeeinflusst.
Im Digital Signage Bereich ist auch das VESA Flat Display Mounting Interface (FDMI) – ein Standard für Befestigungen von Flachbildschirmen an Wänden, Decken, Tischen oder Fahrzeugen, der je nach Abmessung und Gewicht des Bildschirms mindestens 4 Gewinde für Schrauben vorsieht – von Bedeutung.
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